Durchlaufskonto nicht ausgeglichen, Lohnlauf kann nicht verbucht werden

Beim Lohnlauf Verbuchen wird über das Durchlaufskonto geprüft, ob der auszubezahlende Betrag der Lohnabrechnung mit den Buchungen übereinstimmt.

Wenn diese Meldung auftritt und der Lohnlauf nicht verbucht werden kann, kann dies unterschiedliche Gründe haben:

Am schnellsten findet man diese Gründe über die Auswertung "Lohnbuchungen pro Mitarbeiter drucken" unter Lohnläufe -> Extras/Lohnbuchungen pro Mitarbeiter drucken.
Ab Version 2014 kommt, statt direkt das Excel, eine Liste mit den möglichen Ursachen, was sehr praktisch ist. Vor der Version 2014 öffnet sich die Auswertung direkt im Excel, zwar ohne Tipps aber das Prinzip ist dasselbe.

1. Lohnbuchungen pro Mitarbeiter drucken

2. Nach den ersten roten Einträge suchen (ab Version 2014) und über das "Plus" aufklappen

Hat Einfluss auf Auszahlungsbetrag. FiBu-Definition fehlt.

Hat keinen Einfluss auf Auszahlungsbetrag. Muss kein Hilfskonto betreffen.

Betrag wird doppelt verrechnet / abgezogen. Die Verbuchung (FiBu-Definition) ist falsch definiert, meistens aufgrund "verdrehter" Buchungssätze.

Rote Einträge ohne Tipp

- Hat Einfluss auf Auszahlungsbetrag. FiBu-Definition fehlt.

In diesem Fall müssen die Fibu-Definitionen für diese Lohnart ergänzt werden (die Definition ist dabei sowohl von der aktuell gewählten Periode in der Finanzbuchhaltung als auch von der Lohnkategorie des Mitarbeiters abhängig).

- Hat keinen Einfluss auf Auszahlungsbetrag. Muss kein Hilfskonto betreffen.

Hier wurde auf der Lohnart 719, die eigentlich nicht verbucht werden muss (sie hat keinen Einfluss auf den Auszahlungsbetrag), eine FiBu-Definition hinterlegt. 
Wenn diese Fibu-Definition entfernt wird kann der Lohnlauf verbucht werden (auch hier ist wieder die aktuell gewählte Periode in der Finanzbuchhaltung und die Lohnkategorie des Mitarbeiters zu beachten).

- Betrag wird doppelt verrechnet / abgezogen. Die Verbuchung (FiBu-Definition) ist falsch definiert, meistens aufgrund "verdrehter" Buchungssätze.

Hier im Beispiel ist die Lohnart 1050 in den FiBu-Definitionen verkehrt definiert, denn das Konto 5000 würde auf der Haben Seite mit "minus minus" 5082.15 gebucht und auf der Lohnabrechnung steht Fr. -5082.15 was dann eine Differenz von Fr. -10164.30 verursacht.

Im Prinzip kann man in einem solchen Fall die Lohnabrechnung mit den Buchungen vergleichen. Unstimmige Buchungssätze können so identifiziert und "gedreht" werden (Soll- und Haben-Seite tauschen).

- Rote Einträge ohne Tipp:  Auszubezahlender Betrag kann nicht ausbezahlt werden, z. B. aufgrund fehlender oder falscher Bankverbindung auf einem oder mehreren Mitarbeitern.

In einem solchen Fall ist es das Beste, die Lohnabrechnungen inklusive der Bankverbindungen zu drucken. Auf diesen dann die Auszahlungsbeträge und die Beträge auf den Bankverbindungen vergleichen.

 

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