Konditionen aus DEBI-Journal - Auf was soll man achten?

1. XTC-Makro muss entfernt werden

Hierzu muss in allen Modulen unter Makro-Liste die Komponente “SorbaXTC.bas“ gelöscht werden.

Bitte unbedingt prüfen, dass die Makrodateien aus dem QSetting.zip entfernt wurden und alle USER das Programm verlassen haben. So wird sicher gestellt, dass diese nicht wegen einer erneuten Sicherung wieder eingelesen werden.

2. Archivierung von DEBI-Daten

Da diese Funktion die schon gestellten Rechnungen aus dem DEBI-Journal im Konditionenblatt abzieht, darf das DEBI-Journal nicht zu früh archiviert werden. Der Zeithorizont richtet sich hier nach der ältesten nicht abgeschlossenen Baustelle.

Ist es unumgänglich(Dateigrösse oder zu grosse Anzahl der schon gestellten Rechnungen kann folgende Zeile “997“ für die Summe der archivierten Rechnungen ins Konditionenblatt eingefügt werden. Diese kann nur mittels CopyPaste von einer oberen Kondition eingefügt und angepasst werden. Die Nummer 997 wird bei einer neuen Summenberechnung nicht gelöscht.

3. Werkvertrag mit Skonto-Konditionen

Wird der Werkvertrag mit Skontoberechtigung abgeschlossen, muss darauf geachtet werden, dass die Teilzahlungen entweder mit den gleichen Konditionen(ohne Konditionen aus DEBI-Journal ist das Pflicht) oder zumindest die Netto-Tage-Frist der Skonto-Frist entspricht. Erfüllt der Kunde die Zahlungsfrist bei Netto-Akontorechnungen, wird der Akontobetrag zu Skontobasis hinzugezählt.

Beispiel:
Die Rechnung 2097 wurde rechtzeitig bezahlt, berechtigt also zum Skontoabzug in der Schlussrechnung. Die Skontobasis errechnet sich also aus Dem Betrag NE6a 40‘134.10 plus dem Rechnungsbetrag der Rechnung 2097 2‘100.00, also 42‘234.10.

Die korrekte Bestimmung dieser Basis bedingt natürlich, dass die Schlussrechnung erst nach der Fälligkeit der letzten Akontorechnung gestellt wird. In diesem Falls also erst nach dem 05.07.08. 

4. Stornieren von DEBI-Rechnungen

Handhabung Storno bei Einstellung “Konditionen aus Debijournal“

Da mit dieser Einstellung alle dem Auftrag zugewiesenen Rechnungen und Gutschriften im Konditionenblatt aufgeführt werden, kann kein Storno über das Zahlungsfenster ausgeführt werden. Ist die MWST aber schon abgerechnet, kann die Verbuchung nicht aufgehoben, folge dessen die Rechnung auch nicht korrigiert werden.

Es gibt zwei Lösungswege:

  1. Es wird eine Gutschrift erstellt und diese mit der bestehenden Rechnung verrechnet.
  2. Die bestehende Rechnung muss storniert werden, was im folgenden Beschrieb aufgezeigt wird.

Rechnungskorrektur aufrufen.

Danach auf der Rechnung das Datum ändern und wieder zurücksetzen(sonst wird es nicht als Korrektur erkannt) und [Korrigieren]-Button drücken.

Im FIBU-Journal wird nun die Stornobuchung gebucht. Die erste Rechnung, sowie der Storno werden neu als FIBU-Buchung deklariert. Somit kann die Rechnung im DEBI-Journal gelöscht, oder wieder überschrieben werden.

5. Rechnungsverbuchung

Falls nach der Verbuchung die Meldung

 

erscheint, bitte zuerst in der FIBU über das Menu <Extras> <Jahresabschluss> <Saldi reorganisieren> die Kontensaldi neu aufbauen.

Kleinere Rundungsdifferezen können auch in der FIBU-Einstellung  

         

mit einem Eintrag im Toleranzwert unterbunden werden. Dies ist aber immer nur eine vorübergehende Lösung. Der Saldo muss spätestens vor einem Jahresabschluss ausgeglichen werden.

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