SBV Regietarif überarbeiten / eigene Positionen ergänzen (Regelung SBV)

Eigene Positionen müssen in einem SBV-Regietarif speziell gekennzeichnet werden mit einem "R" vor der Positionsnummer.
Als eigene Positionen gelten Positionen, welche firmenspezifisch sind oder abgeändert wurden.

Auszug aus der Wegleitung (Hier zum Download):

5.2 Fehlende Ansätze
Eigene firmenspezifische oder geänderte Positionen, beispielsweise zur Er-fassung von Leistungen, die nicht im Regietarif vorhanden sind, müssen in Analogie zum Normpositionenkatalog NPK Bau mit einem der Positionsnummer vorangestellten "R" gekennzeichnet werden (bei EDV-Anwendungen programmgesteuert). Dazu stehen dem Anwender grundsätzlich alle vom SBV im Regietarif nicht verwendeten Positionsnummern zur Verfügung. Bei einer späteren Belegung solcher Positionsnummern durch den SBV (Folgejahre) müssen diese neuen SBV-Positionen unverändert übernommen werden (gemäss Abschnitt 5.1 dieses Dokumentes), d. h. die firmenspezifischen Positionen können allenfalls nicht in den neuen Tarif übernommen werden.

Will der Anwender sicherstellen, dass eigene Regiepositionen nicht zu einem späteren Zeitpunkt von Verbandsdaten überschrieben werden, kann er diese Positionen in ausschliesslich für den Anwender reservierten Bereichen eröffnen.
Dazu stehen dem Anwender folgende Reservebereiche zur Verfügung:
- Lohn, Material, Fremdleistungen: Bereiche 990.000 bis 999.999
- Inventar: Untergruppen 09 aller Hauptgruppen (Beispiel: 3 109.000 bis 3 109.999)
- Regionen: 900 bis 999
- Kostenelement: 9
Spezialfälle: Für die Verrechnung von Leistungen, die einmaligen Charakter haben und nicht als eigene Regietarifpositionen aufgenommen werden sollen, können Verrechnungszeilen unter der Nummer der Untergruppe mit angefügtem "***" vorgesehen werden. Dies gilt insbesondere für die Verrechnung mit EDV-Programmen.

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