Namensauflösung prüfen

mySorba Einrichtung einer DNS-Zone auf Windows Server

mySorba Workspace extrem langsam (Fenster öffnen sich verzögert)

mySorba externer Zugriff mit Workspace

 

mySorba Einrichtung einer DNS-Zone auf Windows Server

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mySorba Workspace extrem langsam (Fenster öffnen sich verzögert)

 

Die Problematik äusserte sich in extremen Verzögerungen, sobald Daten vom Server angefordert werden. Zum Beispiel dauert das öffnen eines Tagesrapportes 10 Sekunden. Auch geschlossen wurde der Rapport erst nach 5 Sekunden.

Hier war die Antiviren-Lösung schuld. Im besonderen Fall Kaspersky. Kaspersky hat eine Programmkontrolle integriert. In dieser Programmkontrolle können Ausnahmen definiert werden. Durch Bearbeitung der Einstellungen in der Programmkontrolle für QWorkspace64.exe und setzen aller Ausnahmen reagierte das Programm wieder zeitnah und ordnungsgemäss.

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Allgemein kann festgehalten werden, dass auch in mySorba Antivirensysteme die tägliche Arbeit behindern können. Ein temporäres Deaktivieren des Antiviren-Systems kann sehr einfach Aufschluss geben, ob das Problem hier zu suchen ist. Da das Workspace in mySorba auf Datei-, Programm- und Netzwerkebene (HTTP oder HTTPS) untersucht werden kann, muss dies genau geprüft werden. Es kann keine allgemeine Empfehlung abgegeben werden, da jedes Antiviren-System anders arbeitet. Grundsätzlich gilt: Antivirensoftware einschalten! bei ungewöhnlichem Verhalten muss im Auschlussverfahren erruiert werden, in welcher Ebene die Antivirensoftware stört. Diese Verhalten können auch nach einem Signaturenupdate auftreten!

Der Unterhalt und die Konfiguration des Antiviren-, Antispam-, TotalProtection-Systems oder wie die Produkte noch alle heissen obliegt dem IT Betreuer.

 

 

mySorba externer Zugriff mit Workspace

In mySorba ist es möglich von extern auf den Sorba Server zuzugreifen. Grundsätzlich wird dafür auch keine Benutzersicherheitseinstellungen auf dem Sorbadaten-Verzeichnis. Auch muss das Sorbadaten-Verzeichnis nicht mehr via File-Sharing erreicht werden können.

Die Konfiguration des Clients bezieht dieser aus den Einstellungen der mySorba-Konfiguration, die bei Sorba EDV AG bezogen wird. Es ist nur eine Konfiguration möglich:

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Für die Kommunikation der Apps wird der DblibWebSrvcHost benötigt. Für die Kommunikation vom Workspace-Client zum Server wird der SorbaRestServiceHost benötigt. Es werden somit zwei Ports benötigt, die von aussen nach innen auf der Firewall geöffnet sein müssen. In obigem Beispiel sind dies die Ports 8083 (WebService) und 8080 (ResService). Obiges Beispiel ist nach einer Neuinstallation eines Servers auf einem Rechner, der "DESKTOP-HFK79I8" heisst.

Zudem muss sichergestellt werden, dass der Name von LAN und vom WAN mit der jeweils korrekten IP aufgelöst werden kann. Bitte benutzen sie einen FQDN und nicht eine IP-Adresse. Sollte sich die IP-Adresse nämlich ändern, müssen Sie nicht alle Apps neu konfigurieren. Zudem bleibt die Hystorie auf den Geräten bestehen. Ändert sich nämlich die Verbindung (auch eine andere IP-Adresse ist eine Änderung), werden beispielsweise abgegebene Rapporte in den Rapport-App's nicht mehr angezeigt. 

In unserem folgenden Beispiel verwenden wir für die Kommunikation zum Server den Namen sorba.for-the.biz (diese Domäne kann bei DynDNS gewählt werden). Die Konfiguration von mySorba wird wie folgt angepasst (nur durch Sorba EDV AG via Aussendienst oder Support möglich):

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Nun muss auf der Firewall der Port 8083 und 8080 zum Server weitergeleitet werden. NAT und Firewall muss dafür konfiguriert werden (wenden Sie sich an Ihren Systemadministrator oder Netzwerkbetreuer).

Haben Sie eine fixe IP-Adresse wird diese in der DynDNS-Einrichtung hinterlegt. Ansonsten bieten praktisch alle Firewalls eine dynamische IP-Übermittlung an DynDNS an, falls sich die IP-Adresse ihres ISP's ändert (auch hier kann Ihr Systemadministrator weiterhelfen). Selbstverständlich können Sie dafür auch eine Subdomain Ihrer Domäne verwenden (zB sorbaweb.mueller.ch). Bedenken Sie jedoch, dass die interne richtige Namensauflösung dann erschwert ist. Normalerweise haben Sie nämlich lokal eine andere Domäne (zB mueller.local). Sie müssen also alle DNS-Einträge, die auf Ihrer Domäne (mueller.ch) konfiguriert sind, auch intern auf ihrem DNS-Server abbilden, da sie sonst beispielsweise ihre Internetseite von intern nicht mehr erreichen. Auch dafür gibt es natürlich alternative Möglichkeiten die ihr Systemadministrator kennt.

Einfacher wird es bestimmt mit einer Fake-Domäne die Sie dann einfach auf ihrem interenen DNS-System eintragen können. In unserem Beispiel würde dies wie folgt aussehen, wobei unser internes DNS-System von einem Windows-Server stammt:

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Das Einrichten einer DNS-Zone am Beispiel eines Windows-Server-DNS-Systems finden Sie hier:
DNS System einrichten

Damit haben Sie die Möglichkeit geschaffen, intern wie extern mit Sorba in Workspace (Client) arbeiten zu können sowie alle Apps (iPad, Android) intern wie extern zu verwenden.

 

Folgende Prüfwerte sind möglich:

 Achtung  

Zeigt der SORBA Upgrade Check folgenden Prüfwert (Abschnitt "Namensauflösung"), kann einer der oben aufgelisteten Punkte der Grund dafür sein. In diesem Fall sollte die IT die Namensauflösung nochmals prüfen. 

  Hinweis

Bitte beachten Sie hier den jeweiligen Hinweis und folgen Sie den Anweisungen.

Wünschen Sie für die Beurteilung dieser Hinweise einen Termin mit unserem Aussendienstmitarbeiter, können Sie diesen über folgenden Link beantragen:

Termin mit Aussendienstmitarbeiter vereinbaren

Alles OK

Sämtliche Voraussetzungen sind vollständig erfüllt. In diesem Abschnitt besteht kein Handlungsbedarf.

 

 

 

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