37. Sunetplus Export - Salair - Modulanleitung

Salair - Modulanleitung - 37. Sunetplus Export

Neuerung "Sunetplus Export: Personal-/Lohndaten" ab Version 20.3

Sunetplus Export

Mit dem Sunetplus Export können Personal- und Lohndaten, sowie Fehlzeiten der Mitarbeiter aus dem mySORBA exportiert und anschliessend im Sunetplus importiert werden.

Der Export wird über den Menüpunkt "sunetplus Export" angestossen. Dieser befindet sich bei den Lohnläufen im Register Auswertungen:



Im neu geöffneten Fenster können diverse Einstellungen für den Export vorgenommen werden:



Exportvariante - Angabe, welche Daten exportiert werden sollen:



Varianten:

  • Personal-/Lohndaten 
  • Fehlzeiten
  • Personal-/Lohndaten und Fehlzeiten

Monat - Legt fest, welcher Monat als Basis dient. Die Monate werden nur anhand verbuchter Lohnläufe angezeigt.

Mitarbeiter einschränken - Ist der Haken nicht gesetzt, werden alle Mitarbeiter berücksichtigt. Wird der Haken gesetzt, öffnet sich ein Auswahlfenster, in welchem die einzelnen Mitarbeiter selektiert werden können:



Lohnarten Taggeldeinstellung - Für die Zuweisung der Taggeldwerte muss festgelegt werden, wie die Lohnart zu verwenden ist. Es werden nur AHV-pflichtige Lohnarten berücksichtigt. Die Zuweisung wird standardmässig grob abgefüllt, muss jedoch vom Kunden geprüft und genauer definiert werden:



Folgende Zuweisungsmöglichkeiten existieren:

  • Keine Zuweisung - Lohnart wird beim Export nicht berücksichtigt.
  • Grundlohn - Mit unserem Standard-Lohnartenstamm sind das in der Regel die Lohnarten 1000 und 1100. Beim Monatslohn wird das Total berücksichtigt, beim Stundenlohn der Ansatz.
  • Gratifikation (nicht 13. ML) - Lohnarten, welche als Gratifikationen im ausgewählten Monat enthalten sind. Der 13. Monatslohn ist keine Gratifikation und wird vom System automatisch aufgrund des Grundlohnes ausgerechnet und im Sunetplus für Gratifikation / 13. Monatslohn eingerechnet. Deswegen sind die Lohnarten im Bereich 4900 nicht zugewiesen. Gratifikationen für Stundenlöhner müssen in der Lohnart einen Ansatz besitzen.
  • Ferien-/Feiertagsentsch. - Lohnarten für Stundenlohn, welche Ferien-/Feiertagsentschädigungen beinhalten. Es wird der Ansatz der Lohnart berücksichtigt.
  • Andere AHV-pflichtige Lohnzul. - Restliche Zulagen des ausgewählten Monats. Das sind in der Regel Lohnarten, welche regelmässig ausbezahlt werden.
  • Jährliche Entschädigungen - Diese Lohnarten werden über die letzten 12 Monate mit berücksichtigt und durch 12 geteilt. Diese Summe wird im Sunetplus auch in "Andere AHV-pflichtige Lohnzulagen" eingerechnet.
  • Familien-/Kinderzulagen - Lohnart für FAK. Mit unserem Standard-Lohnartenstamm ist das in der Regel die Lohnart 2000.

Lohnarten Fehlzeiten - Hier müssen die Absenzlohnarten den Absenztypen zugewiesen werden:



Im Sunetplus geführte Absenztypen:

  • Ferien
  • Krankheit
  • Militär
  • Mutterschaft
  • Öffentliches Amt
  • Unfall
  • Weiterbildung
  • Zivilschutz

sunetplus Mapping - Werden für bestimmte Felder aus dem mySORBA andere Werte exportiert, als von Sunetplus für den Import erwartet werden, dann können hier die Verknüpfungen definiert werden:



Für folgende Felder können hier die Verknüpfungen der Werte zwischen SORBA und Sunetplus definiert werden:

  • Personengruppe KTG
  • Personengruppe UVG
  • Personengruppe UVGZ
  • Agentur KTG
  • Agentur UVG
  • Agentur UVGZ

Beispiel auf obigem Printscreen:

Für das Feld "Agentur UVG" gibt mySORBA den Wert "1" aus. Im Sunetplus wird jedoch der Wert "28" erwartet. Dementsprechend wird für das Feld "Agentur UVG" der mySORBA-Wert "1" mit dem Sunetplus-Wert "28" verknüpft.

Wurden die Einstellungen vorgenommen, wird der Export mit "OK" gestartet.

Speicherort für das Exportfile wählen:



Wurde das Exportfile generiert erscheint eine entsprechende Meldung:



Beim Exportfile handelt es sich um eine Excel-Datei. Diese Datei muss anschliessend im Sunetplus importiert werden.

Bevor das Exportfile jedoch importiert werden kann, muss im Sunetplus die Personenschnitstelle und der Fehlzeitenimport konfiguriert werden.

 

Konfiguration Personenschnittstelle im Sunetplus

Damit das mySORBA-Exportfile der Personal- und Lohndaten im Sunetplus importiert werden kann, muss zunächst im Sunetplus die Schnittstelle für den Import eingerichtet werden:



Die "Sunetplus Personenschnittstelle (Vorlage zum Kopieren)" kopieren:



Neue Schnittstelle in "mySORBA-Schnittstelle" umbenennen und als "Standardschnittstelle" definieren:



Im Register "Felder" müssen exakt die folgenden Felder in exakt dieser Reihenfolge im Bereich "Selektierte Felder" aufgelistet sein:





Wichtig: Die Reihenfolge der Felder muss zwingend übereinstimmen, ansonsten schlägt der Import fehl.

Die Einstellungen im Register "Datei" müssen wie folgt sein:



Personal- und Lohndatenimport im Suntplus

Der Personenimport wird im Sunetplus über "Datei/Personen importieren" geöffnet: 



Es muss die erstellte "mySORBA-Schnittstelle", das Beginndatum und die Importdatei gewählt werden:



Anschliessend kann der Import mit dem Button "Importieren" gestartet werden:



Sollte der Import fehlschlagen, wird dies unter "Warnungen und Fehler" angezeigt. In der Regel sind das Werte von Feldern, welche von Sunetplus anders erwartet werden, als diese von mySORBA geliefert werden. In solchen Fällen muss für das genannte Feld ein "Mapping" vorgenommen werden. Darauf wird in dieser Anleitung im separaten Abschnitt "Felder verknüpfen im Sunetplus (Mapping)" genauer eingegangen.

War der Import erfolgreich wurden zum einen die Mitarbeiter im Sunetplus neu erstellt und die Lohndaten auf den Mitarbeitern hinterlegt. Existieren die Mitarbeiter bereits im Sunetplus, werden diese beim Import aktualisiert.

Die Lohndaten werden mit dem jeweiligen gewählten Beginndatum importiert. Auch hier werden die Daten beim Import aktualisiert, sollten für das gewählte Beginndatum bereits Lohndaten existieren.



 

Felder verknüpfen im Sunetplus (Mapping)

Schlägt der Import fehl, so liegt es in der Regel an einem Wert, welcher von mySORBA anders geliefert wird, als von Sunetplus erwartet. Unter "Warnungen und Fehler" ist dann ersichtlich, um welches Mapping es sich handelt. Zudem wird angezeigt, welcher von mySORBA gelieferte Wert in der Code-Mapping Tabelle von Sunetplus nicht gefunden wird:



Für das genannte Feld und den genannten Wert muss nun in der Code-Mapping Tabelle von Sunetplus ein entsprechendes Mapping erstellt werden:



Im Fenster der "Code-Mapping Tabellen" nach dem genannten Feld suchen. In unserem Beispiel ist es das Feld "Police (UVG)":



Von Sunetplus wird der Wert "1005" erwartet, von mySORBA wird jedoch der Wert "22.333.111" geliefert. Deshalb muss nun ein eigenes Mapping erstellt werden. Dazu wird das originale Mapping kopiert:



Das neue Mapping kann mit einer freien Bezeichnung versehen werden. Es wird jedoch empfohlen dieses dem Original anzugleichen und "SORBA" anzuhängen damit es aussagekräftig bleibt:



In diesem Mapping muss nun der von mySORBA gelieferte und in der Meldung genannte Wert eingetragen und gespeichert werden:



Dieses Mapping muss jetzt noch für das entsprechende Feld in der Schnittstelle hinterlegt werden, damit dieses beim Import auch verwendet wird:



In der Konfiguration die mySORBA-Schnittstelle wählen und im Register "Felder" das in der Meldung genannte Feld suchen. In unserem Beispiel wieder "Police-Nr. UVG (Code)" und beim Feld "Mapping" unser eben erstelltes Mapping wählen und die Schnittstelle speichern:



Der Import kann nun nochmals ausgeführt werden. Sollten weitere Fehler gemeldet werden, so müssen für die entsprechenden Felder mit demselben Vorgehen die richtigen Mappings erstellt und anschliessend in der Schnittstelle hinterlegt werden.

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